Paartherapie

  • Können Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin kaum noch reden?
  • Verstehen Sie sich einfach nicht mehr?
  • Kommt es immer wieder zu heftigem Streit?
  • Bestimmen Langeweile und Lustlosigkeit Ihre Beziehung?
  • Zweifeln Sie daran, ob Sie mit ihrem Partner zusammenbleiben wollen?

 

Eine glückliche, stabile und zufriedene Partnerschaft gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Sie führt u. a. zu höherer Lebenszufriedenheit und einem besseren psychischen Befinden. Fast alle Paare gehen bei einer Eheschliessung davon aus, dass sie für immer halten wird. Trotzdem beträgt die Scheidungsrate in der Schweiz fast 50%.

 

Liebe und Partnerschaft brauchen Pflege

Die Entwicklung und Aufrechterhaltung eines „Wir-Gefühls“ benötigt viel gemeinsam verbrachte Zeit, Austausch über Bedürfnisse und die Art, wie die Beziehung aussehen soll; die Fähigkeit, Konflikte auszutragen und Lösungen zu finden; die Fähigkeit, sich zu unterstützen und sich immer wieder Gutes und Schönes zu tun.


Häufig vergiften Alltagsprobleme und Alltagsstress die Beziehung. Monotonie und Gewöhnung können Einzug halten. Was in der Verliebtheitsphase noch selbstverständlich war, nämlich positive, angenehme, zärtliche Interaktion, geht immer mehr zurück. Man gewöhnt sich an die positiven Eigenschaften des Partners. Vielleicht entwickeln sich auch die Bedürfnisse, Ziele und Erwartungen der Partner unterschiedlich. All dies erfordert verschiedene Kompetenzen der Partner hinsichtlich Kommunikation, Problemlösefertigkeiten und Stressbewältigung.

 

Prävention und Therapie für Paare

In einer Paarberatung oder –therapie arbeite ich nach den verhaltenstherapeutischen Konzepten von Prof. Dr. Guy Bodenmann (Universität Zürich), der sich schon seit Jahrzehnten mit der Stress- und Kommunikationsforschung bei Paaren beschäftigt.

 

Verhaltenstherapie mit Paaren zeichnet sich u. a. aus durch die wissenschaftliche Fundierung, die Fokussierung auf das Hier und Jetzt, das Training von Kompetenzen, die klare Zieldefinition und Festlegung der Methoden. Sie versteht sich als "Hilfe zur Selbsthilfe", weshalb die aktive Mitarbeit beider Partner notwendig ist. Elemente der Verhaltenstherapie mit Paaren sind u. a.:

  • Aktivierung der Ressourcen des Paares vor dem Hintergrund der Paar-Geschichte
  • Gezielter Aufbau von Positivität (d. h. positive, angenehme, zärtliche Interaktion)
  • Kommunikationstraining
  • Problemlösetraining
  • Aufbau eines besseren Verständnisses der Persönlichkeit und Bedürfnisse der Partner
  • Umgang mit Alltagsstress

Im Sinne einer Prävention können die verschiedenen Elemente der Verhaltenstherapie mit Paaren auch zur Verbesserung der Beziehungsqualität eingesetzt werden, bevor sich deutliche Probleme in der Partnerschaft zeigen.